Labore im Krankenhaus – die optimale Ausstattung
Im Krankenhaus krank werden? Krankenhauskeime sorgen dafür, dass genau das tausendfach in deutschen Kliniken geschieht. Diese sogenannten nosokomialen Infektionen treten bis zu 600.000 Mal im Jahr auf und sind laut RKI Ursache für bis zu 20.000 Todesfälle. Etwa zehn Prozent der Infektionen werden durch multiresistente Keime hervorgerufen – darunter fällt auch der berüchtigte Keim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus).
Eine MRSA-Infektion ist mittlerweile nicht mehr immer behandelbar. Viele schlagen auf Antibiotika an, doch die einstige Wunderwaffe der Menschen gegen Bakterien ist durch ihren massiven Einsatz heute nicht mehr so durchschlagskräftig. Einige der MRSA-Erreger sind gegen fast alle Antibiotika resistent und damit teilweise sogar lebensbedrohlich. In solch einem Fall hängt alles von der Zeit ab: Je schneller ein Keim identifiziert werden kann, desto besser sind am Ende die Heilungschancen des Patienten.
Viele Kliniken setzen deshalb auf Früherkennung, die sie in ihren eigenen Krankenhauslaboren durchführen. Das birgt eine große Herausforderung – auch für deren Ausstattung.
Kleine Krankenhauslabore – große Verantwortung
Die meisten Kliniken haben ihren hauseigenen Laborbetrieb. In diesen dezentral organisierten Healthcare-Laboren werden Untersuchungen der klinischen Chemie und ein Großteil der immunhämatologischen Analysen durchgeführt. Etwa ein Drittel der Klinikbetriebe in Deutschland bearbeiten auch Proben der Bereiche Bakteriologie und Virologie im eigenen Haus. Laut einer Studie des Deutschen Krankenhausinstitutes zählt in der klinischen Labordiagnostik vor allem die Schnelligkeit der Bearbeitung des Probenmaterials – nicht nur wenn es um die Bestimmung von Krankenhauskeimen geht. Eine schnelle Diagnose ist ausschlaggebend für eine gute Versorgung der Patienten und wird von den Ärzten als eine der wichtigsten Leistungen der Healthcare-Labore eingestuft. Dabei muss die schnelle Bereitstellung von Ergebnissen rund um die Uhr gewährleistet sein, ein Kliniklabor sollte also 24 Stunden an jedem Tag der Woche besetzt sein.
Bei allem Zeitdruck ist es wichtig, dass Mitarbeitende in Laboren stets präzise auswerten. Laborergebnisse müssen exakt sein – es kann ein Menschenleben davon abhängen. Darüber hinaus müssen sich Healthcare-Labore rechnen: Die Gesundheitsausgaben nahmen laut Statistischem Bundesamt das vierte Jahr in Folge stärker zu als das Bruttoinlandsprodukt. Sie beliefen sich im Jahr 2015 auf 344,2 Milliarden Euro, das sind 4.213 Euro je Einwohner.
Zuverlässige Unterstützung bei wichtigen Aufgaben
Angesichts ihrer hohen Verantwortung in der Behandlungskette brauchen Beschäftigte in Healthcare-Laboren eine Ausstattung, die auf die Bedürfnisse der klinischen Diagnostik abgestimmt sind. Das gilt aber nicht nur für die Technik, sondern auch ganz einfach für die Möbel. Ob Stuhl und Arbeitstisch an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst sind und sie ergonomisch unterstützen, macht einen entscheidenden Unterschied. Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch die buchstäbliche Energie hängen von ergonomischen Möbeln ab.
Sitzlösungen von Bimos sind nicht nur fair in den Anschaffungskosten, sondern auch ergonomisch optimal designt. Sie unterstützen die Angestellten bei langem Sitzen, sich wiederholenden Tätigkeiten und vorgebeugtem Arbeiten.
Mehr zu den positiven Auswirkungen von Ergonomie
Außerdem sind Laborstühle, Laborstehhilfen und Laborhocker von Bimos auf die Hygiene-Ansprüche eines Krankenhauses zugeschnitten, denn sie fugenarm gestaltet und einfach zu reinigen. Zudem verfügen sie über eine kompakte Bauweise und verschwenden in den kleinen Kliniklabors keinen Platz.
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